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UNI Didaktik der
Informatik
DdI

Studienarbeiten

"Entwicklung von multimedialen Lehrbausteinen für die Informatik im Bereich der künstlichen Sprachen"


In der Informatik begegnen uns überall Sprachen: Programmiersprachen, Anfragesprachen, aber auch Logikkalküle und Sprachen zur Wissensrepräsentation. Wir nutzen künstliche Sprachen zum Beschreiben, Darstellen, Anweisen, ... Sie berühren alle Teilbereiche - von der Software-Gestaltung bis hin zur KI. Zwar werden künstliche Sprachen oft für ganz bestimmte Zwecke entwickelt und optimiert, aber Aufbau und Grundkonzepte ähneln einander. Genaue Kenntnisse über die Strukturen von Sprache(n) zu haben, ist nicht nur in der Informatik wichtig.

Im Projekt SIMBA-USI (Künstliche Sprachen als universeller Zugang zu den Schlüsselkonzepten der Informatik) wird der Bedeutung von künstlichen Sprachen Rechnung getragen. Die Lehrbausteine entstehen immer im Hinblick auf die Grundkonzepte von Sprachen (Vokabular, Verknüpfungen anhand syntaktischer Regeln, semantische Interpretation).

Eine besondere Chance zur anschaulichen Darstellung und Vermittlung von theoretischen Inhalten ergibt sich durch die multimediale, verlinkte Gestaltung der Lehrbausteine. Die Vermittlung soll insbesondere den Lerninteressen von Frauen entgegenkommen.

Im Anschluß an die Entwicklung eines Bausteins erfolgt der Einsatz und die Evaluation in Lehrveranstaltungen an der Universität Potsdam. Die Evaluation soll Rückschlüsse auf die Adäquatheit der Darstellung liefern und helfen, die Bausteine zu verbessern.

Folgende Themen stehen zur Auswahl:

  • Modellierungssprachen (z.B. Petrinetze)
  • Anfragesprachen (z.B. SQL)
  • Visuelle Programmierung (z.B. LOGO, KARA-JAVA)
  • Ebenenmodell der Rechnerarchitektur.
Aufgaben/Randbedingungen:
  • Multimediale Umsetzung eines Themas (Einbezug von Video, Audio, Interaktivität) mit der Entwicklung von Animationen und Modellen zur anschaulichen Darstellung.
  • Die einzelnen Einheiten sind modular strukturiert.
  • Das Thema wird auf verschiedenen Niveaustufen behandelt.
  • Nutzung des HTML- und XML-Format, Java, Javascript, animierten gif's, Flash o.ä. Auf Portabilität ist zu achten. 
Informationen bei
Sandra Nitz, Fon 3104
Prof. Dr. Andreas Schwill, Fon 3100

 

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