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Neue Medien in der Lehramtsausbildung in Hamburg

Wiebke Kielas, Katharina Malon, Torsten Otto, Monika Seiffert, Universität Hamburg

Senat und Bürgerschaft der Hansestadt Hamburg haben 1999 beschlossen, über einen Zeitraum von fünf Jahren 32 Millionen DM für die Ausstattung von Schulen mit Multimedia PCs und Netzwerken zu investieren. Ziel dieses Programms ist es, allen Schülerinnen und Schülern von der Grundschule an den Erwerb von Medienkompetenz zu ermöglichen. Durch den Einsatz neuer Medien kann im Unterricht fächerübergreifendes, handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen verstärkt werden. Der Lernprozess kann individualisiert und lerntypengemäß angelegt werden, zugleich aber können soziale Kompetenz und Kooperationsfähigkeit gefördert werden. Lehrerinnen und Lehrer haben Verantwortung zur Schaffung von Voraussetzungen für gelingendes Lernen und damit auch für die Integration der neuen Medien in einen didaktischen Gesamtzusammenhang. Die dafür erforderlichen Basiskompetenzen müssen daher in der Lehrerausbildung erworben werden. Der Vortrag wird Konzepte für die erste und die zweite Phase der Lehrerausbildung in Hamburg darstellen.

Am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg findet im Sommersemester 2000 ein neu konzipiertes Seminar unter dem Titel "Neue Medien in Lehr-Lern-Situationen" statt, in dem den Lehramtsstudierenden informatische Aspekte der Neuen Medien und deren pädagogische Konsequenzen nahe gebracht werden sollen. Die Veranstaltung soll als Grundlage für die weitere Ausbildung ein Fundament theoretischen und praktischen Wissens  legen. Der Vortrag wird die inhaltliche und didaktische Seminarkonzeption und die Erfahrungen mit der Durchführung mit etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern darstellen.

Die zweite Phase der Lehrerausbildung findet am Staatlichen Studienseminar für die Lehrämter an Hamburger Schulen statt. Grundlage für die Ausbildung im Bereich Neue Medien ist ein aus fünf Modulen bestehendes Gesamtkonzept, das im Vortrag erläutert wird.

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